 Ziele

Österreichische Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die in der Klima- und Klimafolgenforschung tätig sind, schlossen sich im Jahr 2002 in der „Klimaforschungsinitiative AustroClim“ zusammen, um sich in fächerübergreifender Kooperation den Herausforderungen des Klimawandels zu stellen. Sie wollen damit die erforderlichen Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und bei jeder einzelnen Person durch Bereitstellung einer wissenschaftlichen Basis unterstützen.
Das Klima ändert sich – auch in Österreich. Viele Klimaelemente wie z.B. Temperatur und Niederschlag zeigen Änderungen in der lokalen Klimasituation mit bereits jetzt sichtbaren Folgen in vielen Bereichen. Die Klimaänderung wird zunehmend als eine der größten globalen Bedrohungen für die langfristigen Lebensgrundlagen angesehen.
Klimawandel ist auch mit vielen Interessenskonflikten verbunden. Die internationale Klimapolitik – sichtbar in den Vereinbarungen des Kyoto-Protokolls – fordert Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen. Ganze Wirtschaftszweige, von der Landwirtschaft bis zu den Versicherungen, sehen sich der Notwendigkeit aufwendiger Anpassungsstrategien ausgesetzt.
AustroClim bietet allen vom Klimawandel betroffenen Institutionen und Interessensvertretungen Information, Kommunikation und Kooperation als Beitrag zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Aufgabe an.
AustroClim betrachtet das Thema Klima und Klimawandel als einen wichtigen Forschungsschwerpunkt zur Zukunftssicherung. Langfristig wird die Bewältigung des Klimawandels eine weitreichende Neugestaltung aller unserer Lebensbereiche erfordern, die von der Struktur der Wirtschaft bis zur Wahl des persönlichen Lebensstils reicht. AustroClim möchte dazu beitragen, dass die notwendigen weitreichenden Entscheidungen auf der Grundlage fundierten Wissens getroffen werden können. 
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